Atemwasser

jetzt mit 10% mehr Magie

Ganz erdig

August24

Ich bin im Moment ganz erdig. Nicht von der Gartenarbeit, sondern im übertragenen Sinn: Ich beschäftige mich derzeit primär mit ganz materiellen Dingen, mit meiner Arbeit, mit dem Geldverdienen, mit meiner Ablage und solchen Dingen.

Bin ich deshalb derzeit nicht magisch? Bin ich deshalb derzeit keine Hexe? Nein. Auch wenn ich im Moment keinen „besonderen“ Zauber wirke, so bin ich immer noch eine Hexe. Auch wenn ich meine Ablage nicht bei Neumond sortiert habe, sondern Sonntag-Nachmittag, weil ich da Zeit hatte. Oder wenn ich mein neues Projekt nicht bei Vollmond gestartet habe, sondern am Freitag, eben weil da die Zeit dafür war. ;) Oder weil ich einfach jeden Tag lerne, wenn ich gerade gut drauf bin, weil ich weiß, dass ich nur dann gute Ergebnisse erziele, wenn ich geistig grade fit bin.

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Mittsommer ist da!

Juni21

Ui, schon wieder ein Hochfest! ;)

Mittsommer, der längste Tag, die kürzeste Nacht! Und wunderbar: es liegt auf einem Montag… hmpf blöd irgendwie. Ich werde trotzdem feiern, auch wenn ich wohl kaum die ganze Nacht feiern werde. Aber ich werde am Wochenende feiern :) Denn da bin ich wieder bei einem ganz lieben Coven eingeladen und es gibt wieder ein großes Ritual, aber dazu werd ich noch nix verraten :D

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Todsünde: Faulheit

Mai19

Für diesen kurzen Artikel muss ich sowohl das Christentum als auch das Englische bemühen: Faulheit ist ja “bekanntermaßen” eine der sieben Todsünden im Christentum (was eigentlich nicht mal stimmt). Und die Übersetzung ist “Sloth“.

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Ostern – Ostara

April25

Und wieder liegt ein Hochfest hinter mir, und wieder habe ich viel erlebt, ohne viel darüber zu schreiben. Aber es war auch einfach sehr viel, was ich erlebt habe. Ostern war nämlich wieder eine Ini, wieder mit mir als Bürgen. Tjaaa, dachte ich, kennste ja schon. Aber weit gefehlt!

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Imbolc … ist schon vorbei

April23

Und seitdem ist schon wieder ist ein weiteres Jahreskreisfest gekommen und gegangen – und ich bin wieder spät dran mit meinem Artikel. Imbolc, Candlemas, Lichterfest – alles Namen für dieses erste Fest nach der Rückkehr des Lichts zu Yul. Ich finde, Imbolc ist das Fest, wo man dann auch endlich die Rückkehr wirklich sehen, erleben kann. Und es ist ein Fest der Reinigung, des Neuanfangs, für mich auch oft der eigentliche, richtige Start ins neue Jahr (jaja, Hexen fangen Ihr Jahr zu Samhain an, blabla, bin ich halt keine gute Hexe, mir doch egal).

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Quick & Dirty: meine persönliche Blumenmeditaton

April21

So, das wollte ich nochmal schnell niederschreiben, bevor ich das wieder vergesse: meine ganz spezielle Blumenmeditation.

Vorweg: das Quick and Dirty sollte euch warnen, es geht dabei um die “dunkle Seite” ;)

Ich befand mich neulich in der Position, dass ich mich morgens sehr stark aufgeregt und geärgert habe – ich hoffe meine Nachbarn hatten ihre Fenster nicht auf, ansonsten haben die mich Fluchen gehört – aber nur “normale Flüche”, wie “FICK DICH” und sowas – ich war richtig böse sauer! Mein Problem war nur, ich musste in zehn Minuten zur Arbeit. Und auch auf dem Weg dahin wollte ich nicht so unkontrolliert aggressiv sein, das machen im Straßenverkehr schon genug Leute, da muss ich mich nicht einreihen. Also, was tun?

Improvisieren!

Ich kenne vom Prinzip her Blumenmeditationen, wo man eine Blüte visualisiert, die sich langsam öffnet: eine Rose, ein Lotus usw. Und durch dieses Öffnen kann man Energie fliessen lassen und sich öffnen, etc pp. Sowas dürfte eigentlich jeder in der einen oder anderen Form schonmal gem acht haben, denke ich. Was ich brauchte, war aber das Gegenteil: eine Blüte die sich schliesst.

Also habe ich das Visualisiert, eine Blüte, die sich langsam schliesst. Da ich immer noch sehr aufgebracht war, habe ich die Visualisierung mit einer entsprechenden Geste meiner Hand unterstützt, so wie sich die Blume schloß, schloß sich meine Hand. Und ich visualisierte, wie sich all meine Aggressionen, meine Negativität da mit hineinverflüchtigte – und es hat geklappt! Natürlich war das nicht völlig weg, aber sehr gebändigt und eingeschlossen. Allerdings muss man dabei aufpassen, dass man solche Päckchen möglichst bald auch wieder öffnet! Ansonsten bildet sich da echt eine “Dreckschicht”, die einem später echt Arbeit macht! Deshalb habe ich die geschlossene Blüte symbolisch auf meinem Altar abgelegt, damit ich mir die Abends, wenn ich nach Hause komme, vornehmen kann.

Und so habe ich das dann auch gemacht, abends die Blumenmeditation wieder in “richtiger” Richtung und die Gefühle alle wieder hervorsprudeln lassen und auskosten. Denn Aggressionen und Wut sind eine herrliche Energiequelle mit der man die Ursachen eben dieser angehen kann – und das habe ich dann genutzt, um ein paar Dinge zu regeln bzw vorzubereiten, wozu ich sonst an dem Tag wahrscheinlich nicht die Energie gehabt hätte!

Aber wie gesagt, das Öffnen dieser Blume ist enorm wichtig! Ansonsten unterdrückt ihr nur eure Gefühle, und das macht auf Dauer krank und fertig. Die meisten schleppen sowieso genug “Päckchen” mit weggesperrten Gefühlen mit sich rum, da sollte man nicht noch vorsätzlich welche oben drauf packen und dann vergessen, die wieder runter zu nehmen…

In diesem Sinne: Keep cool & keep angry!

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Mittendrin…

April18

… statt nur dabei!

Bei mir ist grade richtig viel Action! Deshalb habe ich meinen Blog auch schleifen lassen, wie ich zu meiner Schande gestehen muss. Hängengeblieben bin ich beim Imbolc-Artikel, für den ich erst die Freigabe einer direkt betroffenen Person haben wollte, da geht es nämlich ein wenig um die Initiation, die an Imbolc stattgefunden hat.
Und dann gab’s zu Ostern ein großes Treffen, über das ich vielleicht auch noch ein wenig schreibe, aber zumindest über das drumherum.

Bitte versprecht euch aber keine intimen Details von der Ini, wie gesagt, Geheimnisse werde ich hier nicht ausplaudern, aber alles, was ich so erlebe und fühle werde ich hier versuchen darzustellen.

Auf einem anderen Blatt geht’s in meinem Leben auch gerade sehr rund, im doppelten Sinne: Es passiert viel und es läuft gut! Ich hatte nämlich ganz nebenbei Klausuren und habe zwar nicht sonderlich gut abgeschnitten, aber alles bestanden und darauf bin ich sehr stolz. Und beruflich ist auch Bewegung ins Spiel gekommen, und das fühlt sich derzeit sehr gut an.

Und da bin ich auch schon wieder bei einem Thema, was mir sehr wichtig ist und was ich versuche auszubauen, bzw stärker der Realität anzunähern: Meine Selbstwahrnehmung, mein Selbstwertgefühl. Viele Dinge fallen mir nämlich sehr leicht und dadurch rechne ich denen auch keinen so hohen Stellenwert ein. Aber wenn ich dann merke, dass andere mit Dingen Schwierigkeiten haben, die für mich selbstverständlich sind, dann dämmert es mir manchmal, dass die doch nicht so trivial sind, wie ich das oft denke. Und so versuche ich jetzt meine Fertigkeiten und Talente realistischer einzuschätzen. Und dazu gehört auch mich für besondere Leistungen und Ergebnisse zu loben und die auch und vor allem vor mir selber anzuerkennen! Also lobe ich mich selber, für’s durchhalten und für die “süßen Früchte” die ich dafür ernten kann!

Go, Atemwasser, go!

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Über Waldhexe’s Gedanken zur Selbst-Initiation…

Januar3

… im Nicht-Wicca-Kontext ;)

Nach einer bereits recht umfangreichen Diskussion im Hexenzirkel, die dieses Mal recht friedlich abgelaufen ist, hat sich Waldfrau noch weitere Gedanken dazu gemacht und eine eigene Definition entwickelt. ( Ich möchte dazu als erstes Mal sagen, dass ich kein Problem damit habe, dass auch Nicht-Wiccas den Begriff “Initiation” verwenden ;) )

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Der kölsche Zen-Buddhismus oder “Et es wie et es”

Dezember27

Heute möchte ich mich mal dem ersten Artikel des kölschen Grundgesetzes widmen:

Artikel 1
Et es wie et es. (Sieh den Tatsachen ins Auge)
Quelle: Kölsches Grundgesetz

In diesem kleinen Satz liegt sehr viel Potential und ich denke ich werde beide Versionen mal als Grundlage einer Meditation (ich glaube, das müsste dann eigentlich Kontemplation genannt werden) nehmen.


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Yul – die längste Nacht

Dezember22

Tja, die längste Nacht liegt nun hinter mir. Und ich hab hauptsächlich gepennt :) War sehr erholsam, denn das Wochenende davor hatte es in sich!

Ich war nämlich bei einem befreundeten Coven eingeladen – naja, um ehrlich zu sein, habe ich mich bei denen eingeladen “Ihr wolltet doch sowieso, dass ich mal wieder vorbeikomme, oder?!” – und wir haben zusammen am Samstag abend gefeiert. Dabei ging es zwar nur sekundär um Yul, aber es war wieder etwas sehr besonderes in einem “richtigen” Wiccakreis zu feiern, denn ich war zu Gast in einem sehr eng verflochtenen, liebevollen Coven und nicht zuletzt bei der Hohepriesterin, die mich initiiert hat.

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